Am 3.4.1945 war für Eppingen der zweite Weltkrieg beendet. Der Wehrmachtsbericht meldet an diesem Tag dazu knapp und sachlich: "19.30 Uhr dringt der Feind mit Panzern und Begleitinfanterie in Eppingen ein. Elsenzübergänge gesprengt." (Siehe nebenstehenden Bericht)
Einen Tag später melden die parallel zu amerikanischen Truppen vorrückende französische Einheiten: "Die Unterabteilung Robelin meldet, dass sie wegen zerstörter Wege aufgehalten wird und dass verbündete Artellerie in Eppingen und im Nordosten dieses Ortes mit dem Feind Fühlung hat."
Kampfhandlungen in Eppingen werden von keiner Seite gemeldet.
Berichte und Bilder wurden übernommen aus: "Kraichgau 1945, Band I, Dokumente aus den Militärarchiven", Richard Eiermann, Patrick Remm
Karl Wieser schildert in seinem Augenzeugenbericht sehr genau die Besetzung Eppingens in der Nacht vom 3./4. April durch französische Truppen. Demnach kam es bei dem Einmarsch noch zu Kampfhandlungen, bei denen auch mehrere Einwohner gefallen sind. Dieser spannende und zu Herzen gehende Bericht ist nachzulesen in "Rund um den Ottillienberg", Band 2, S. 232 bis S.242.
Colonel Hatcher nimmt sich trotz aller Kriegshandlungen die Zeit, Bad Wimpfen beinahe schon touristisch zu beschreiben.
Sehr lesenswert auch seine mitfühlenden Gedanken über die verheerenden Kriegszerstörung in Frankfurt. (Siehe nebenstehend)
Alle Kriegsberichtsauszüge und Bilder wurden dem Buch: "Kraichgau 1945, Band I, Dokumente aus den Militärarchiven" entnommen. Dieses ausführliche und detaillierte Werk wurde von Richard Eiermann und Patrick Remm verfasst und vom Heimatverein Kraichgau e.V. herausgegeben.